So holst Du aus Deinen Punkten mehr als einen Cent raus
Payback-Punkte sind praktisch. Und oft unterschätzt. Denn statt sie gegen einen Toaster oder 10-Euro-Coupon einzulösen, kannst Du mit ihnen auch ins Flugzeug steigen – in der Business Class. Vorausgesetzt, Du verbindest Dein Payback Konto mit Miles & More und wandelst clever um.
Wie das genau funktioniert, warum der richtige Zeitpunkt entscheidend ist und worauf Du bei der Verknüpfung achten solltest, erklären wir Dir hier. Und keine Sorge – kompliziert wird’s nicht.
Die Kurzform Payback mit Miles & More verbinden und Punkte in Meilen umwandeln:


Was bringt die Verbindung von Payback mit Miles & More?
Kurz gesagt: Du machst aus Deinen Payback-Punkten echte Prämienmeilen. Und die sind bei Miles & More in vielen Fällen deutlich mehr wert als im Payback-Shop. Während Du dort vielleicht 1.000 Punkte gegen eine Küchenwaage tauschst, kannst Du mit denselben Punkten – clever eingesetzt – in der Lufthansa Premium Economy nach New York fliegen. Kein Witz.
Das Beste: Der Transfer geht einfach, regelmäßig gibt’s sogar 25 % Bonusmeilen – und wer mit der Familie sammelt, kann über den Meilenpool noch schneller ans Ziel.
Was Du brauchst: Zwei Konten, ein Ziel
Um Deine Payback-Punkte in Miles & More Meilen umzuwandeln, brauchst Du:
1. Ein Payback-Konto
Kostenlos und schnell angelegt – viele haben sowieso schon eins.
2. Ein Miles & More Konto
Auch kostenlos. Anmeldung unter miles-and-more.com
Schritt-für-Schritt: So verknüpfst Du Payback mit Miles & More
1. Logge Dich auf payback.de ein
2. Klicke auf „Punkte einlösen“
3. Scrolle runter zu „Weitere Einlösemöglichkeiten“
4. Wähle „Meilen sammeln mit Miles & More“
5. Gib Deine Miles & More Nummer ein
6. Bestätigen – fertig
Ab jetzt kannst Du jederzeit Payback-Punkte in Meilen tauschen.
Wenn du noch kein Payback Konto hast, dann kannst du dich gern über unseren *Freundschaftslink registerieren.
Punkte in Meilen umwandeln – das lohnt sich besonders mit Timing
Das Umwandlungsverhältnis ist einfach:

1 Payback-Punkt = 1 Miles & More Meile
(ab 200 Punkten aufwärts kann man bereits umwandeln)
Soweit, so gut. Aber jetzt kommt der Trick:
Zweimal im Jahr gibt es eine Bonusaktion, bei der Du für Deine Payback-Punkte 25 % mehr Meilen bekommst. Die Aktionen laufen in der Regel im Dezember / Januar und Juni/Juli.
Beispiel:
• 10.000 Punkte im Normalfall = 10.000 Meilen
• 10.000 Punkte während der Aktion = 12.500 Meilen
Und ja – das macht einen spürbaren Unterschied, gerade wenn Du irgendwann mal einen Langstreckenflug in der Business Class buchen willst.
Wichtiger Hinweis:
Wandle nie mehr als 20.000 Punkte auf einmal um.
Bis 20.000 Punkte klappt der Transfer meist innerhalb von 24 Stunden, oft sogar schneller.
Sobald Du mehr als 20.000 Punkte in einer Transaktion umwandelst, erfolgt bei Miles & More oft eine manuelle Prüfung – und das kann mehrere Werktage dauern. Wer also z. B. 40.000 Punkte umwandeln will, sollte das besser in zwei Tranchen à 20.000 Punkte tun – mit kurzem Abstand dazwischen.
Keine automatische Punkteübertragung einschalten!
Bei Payback gibt es die Möglichkeit, ein sogenanntes „Meilen-Abo“ zu aktivieren. Damit werden zweimal im Jahr automatisch alle verfügbaren Punkte in Meilen umgewandelt – allerdings ohne die 25 % Bonus.
Heißt konkret: Du verzichtest jedes Mal auf einen dicken Batzen Extra-Meilen. Wer clever ist, wartet lieber auf die Aktionszeiträume und wandelt dann manuell um. Dauert keine zwei Minuten – bringt aber richtig was.
Achte auf die richtige Miles & More Nummer
Hier wird’s etwas spezieller – aber wichtig:
In der Theorie solltest Du bei der Verknüpfung von Payback mit Miles & More unbedingt die richtige Nummer angeben. Wenn Du nämlich eine falsche oder fremde Nummer nutzt, landen Deine Meilen eventuell im Nirgendwo oder auf einem Konto, auf das Du keinen Zugriff hast.
Aber jetzt kommt das Interessante:
Mehrere Miles & More Nummern
Etwas verwirrend wird es, wenn Du eine Miles & More Kreditkarte beantragst, dann wird Dir in der Regel eine neue Nummer zugewiesen – die intern mit Deiner ursprünglichen M&M Nummer verknüpft wird.
Das hat zur Folge, dass Du theoretisch mit zwei verschiedenen Payback-Konten, die jeweils mit einer der beiden M&M Nummern verknüpft sind, Meilen auf dasselbe Miles & More Konto transferieren kannst. Merke dir einfach deine Ursprüngliche Miles and More Nummer und verwende nur diese um nicht durcheinander zu kommen.
Wenn dann noch jedes Familienmitglied eine eigene Miles and More Nummer hat ist die Verwirrung perfekt. Zumindest für Piya, die mit Zahlen auf dem Kriegsfuß steht.
Hier kommt der: Meilenpool!
Wer als Paar oder Familie unterwegs ist, sollte den Meilenpool von Miles & More kennen – und nutzen.
Damit lassen sich die Meilen von bis zu zwei Erwachsenen und fünf Kindern bündeln. Alle Meilen, die gesammelt werden (auch durch Payback-Transfers), landen auf einem gemeinsamen Konto. Ideal, wenn nur einer von euch fliegt, aber alle sammeln.
Und ja, Kinder ab zwei Jahren dürfen ein Miles & More Konto haben – und sammeln beim Fliegen eigene Meilen. Mehr dazu schreiben wir im nächsten Beitrag, dort gibt’s dann auch eine Anleitung, wie man den Meilenpool einrichtet.
Punkte clever tauschen statt automatisch verschenken
Die Kombination von Payback mit Miles & More ist eine der einfachsten Methoden, um Meilen im Alltag zu sammeln – ganz ohne Vielfliegerstatus oder Business-Reisen. Entscheidend ist, dass Du:
• Deine Konten sauber verknüpfst
• Nicht auf das Meilen-Abo hereinfällst
• Die Bonusaktionen für den Umtausch abwartest
• Und die Sache mit den Nummern verstehst – oder sogar nutzt
Wer das verinnerlicht, kann mit Alltagskäufen bei dm, netto, Aral & Co. in ein paar Monaten Meilen für den nächsten Langstreckenflug auf dem Konto haben. Und mit etwas Planung wird daraus vielleicht sogar ein Upgrade.

5 Häufige Fragen zum Thema Punkte in Meilen umwandeln

1. Wann ist der beste Zeitpunkt, um Payback-Punkte in Miles & More Meilen umzuwandeln?
Am besten wartest Du auf die regelmäßigen Bonusaktionen, bei denen Du 25 % extra Meilen auf Deine umgewandelten Punkte bekommst. Diese finden in der Regel zweimal im Jahr statt: meistens im Januar/Februar und im Juni/Juli. Während dieser Aktionszeiträume lohnt sich der Transfer besonders. Außerhalb davon erhältst Du nur das reguläre Verhältnis von 1:1.
2. Lohnt sich das automatische Meilen-Abo bei Payback?
Aus unserer Sicht: Nein. Beim Meilen-Abo werden Deine Punkte zweimal jährlich automatisch in Meilen umgewandelt – aber ohne den 25 % Bonus. Du verpasst dadurch regelmäßig die beste Gelegenheit für extra Meilen. Wir empfehlen deshalb: Meilen-Abo deaktivieren, Punkte sammeln und gezielt während der Bonusaktionen manuell umwandeln.
3. Wie schnell sind die Meilen nach dem Umtausch verfügbar?
In der Regel sind die Meilen innerhalb von 24 Stunden nach dem Umtausch auf Deinem Miles & More Konto sichtbar – vorausgesetzt, Du wandelst nicht mehr als 20.000 Punkte auf einmal um. Bei größeren Beträgen kann es deutlich länger dauern, da Miles & More dann oft eine manuelle Prüfung durchführt. Wenn Du viele Punkte auf dem Konto hast, ist es also besser, sie in mehreren kleineren Schritten umzuwandeln.
4. Gibt es eine Mindestanzahl an Punkten, die ich umwandeln muss?
Ja. Der Mindestbetrag liegt bei 200 Punkten. Darunter geht nichts.
Nach oben gibt es keine offizielle Grenze – aber siehe Hinweis oben: ab 20.000 Punkten kann die Bearbeitung deutlich länger dauern. Deshalb lieber in mehreren kleineren Etappen tauschen, wenn Du einen größeren Betrag auf dem Payback-Konto hast.
5. Kann ich auch Punkte von Payback-Punkten anderer Personen auf mein Miles & More Konto übertragen lassen?
Nicht direkt. Du kannst keine Punkte von einem anderen Payback-Konto auf Deins übertragen.
Aber: Wenn eine andere Person ihr eigenes Payback-Konto mit Deiner Miles & More Nummer verknüpft (z. B. Ehepartner, Eltern, Kinder), gehen die Meilen auf Dein Konto – auch wenn die Punkte nicht von Dir gesammelt wurden. Das funktioniert, sofern die Nummer korrekt angegeben ist. In der Praxis wird diese Methode häufig genutzt, gerade in Familien.







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