Reisen mit System statt Budgetstress

Erhalte exklusive Reise-Strategien, Meilen-Wissen und kuratierte Familienrouten.
Kein Spam. Nur Inhalte, die dir Zeit und Geld sparen.

    Wir respektieren Ihre Privatsphäre. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

    OUDTSHOORN & KLEIN KAROO Südafrika 2019 Teil 6

    OUDTSHOORN & KLEIN KAROO Südafrika 2019 Teil 6

    Strauße, Wüste, „Sex“ Shops und Alpakas

    Am 20.04.2019 machten wir uns auf dem Weg zurück nach Kapstadt.

    Dazu wählten wir die Route 62, die wie viele behaupten der Route 66 in Amerika ähnelt. Da wir uns zwischendrin öfter mal in der Kulisse von Disney’s Cars wieder fanden glaube ich dem einfach mal. Es war eine tolle, oft sehr einsame Strecke. Nur wir und die Straße. Nur die Straße und wir.

    Eine breite, menschenleer Straße durch die Klein Karoo Südafrika. Berge am Horizont

    Unser Zwischenstopp lag nach 4,5 Stunden Fahrt in Outdshoorn, der Straußenstadt Südafrikas.

    Wir haben eine Nacht im *Montana Guest Farm gebucht und wenn die *Elephant Footprint Lodge urig gemütlich war, dann ist das hier wie nach Hause kommen.

    Wir wurden sehr nett empfangen und das vorzügliche Abendessen nahm man Abends mit dem Gastgeber ein, der uns viel über Südafrika und die Strauße erzählte. Unser Zimmer war eine große wunderschöne Wohnung, die Gebäude lagen in einem herrlich großen, zum erkunden einladenden Garten. Hier kann man locker ein paar sehr gemütliche Wochen aushalten.

    Montana Guestfarm Haupthaus in Oudtshoorn.

    Eine Erkenntnis dieser Reise: Ich finde Strauße unheimlich.

    Ein Vogelstrauß auf der Farm in Oudtshoorn.
    Vier Strauße auf der Koppel auf der Farm in Oudtshoorn.

    Und auch auf der weiteren Strecke hatten wir die Straße nur für uns.

    Um nach Kapstadt zu kommen mussten wir den Swartberg Pass in der Little Karoo Wüste passieren. Atemberaubend! Ich hätte ein Video von der ganzen Strecke machen sollen. Die Landschaft war einfach durchgehen wunderschön und die Straße konnte man Kilometerweit sehen.

    An dieser Raststätte haben wir ein recht großes Pavian Exemplar getroffen. Wir wollten gerade aus dem Auto steigen als wir die Bewegung in der Mülltonne wahr nahmen.

    Er sah relativ entspannt aus, aber an aussteigen hat hier keiner mehr gedacht.

    Kurz darauf kamen wir an Ronnies Sex Shop vorbei, es gibt dort leckere gegrillte Sandwiches und Milk Shakes.

    Ronnies "sex" shop in Südafrika mit einem Pickup in Metallic Türkis vor dem Laden.

    Und absolut keinen Sex 🙂 Ronnie, dem man ansieht, dass er ein Kind der 60/70er ist hatte ein kleines Tante-Emma-Lädchen namens „Ronnies Shop“ betrieben. Seine Freunde fanden es würde mit einem anderen Namen mehr Leute anlocken. Und recht haben sie. Sein Café Bar ist mittlerweile Kult. Ein Foto davon ist obligatorisch.

    Bain’s Kloof Pass

    Dann kam der Bain’s Kloof Pass. Wer hat denn bitte diese Strecke freigegeben? Kein Spaß. Ich habe genug Adrenalin für die nächsten fünf Jahre ausgeschüttet. Und doch muss ich zugeben, das war schon ein interessantes Erlebnis. Beim Anblick in den Abgrund habe ich alle Nerven zum fotografieren verloren. Hier ging es nochmal sehr eng und sehr kurvenreich und links, da wo ich saß, sehr sehr tief runter. Den nächsten Stopp hatte ich sehr sehr nötig.

    Wir kamen durch eine weitere hübsche Stadt und Plattform 62 hat mich direkt angelacht. Ich wusste nicht was das war, ich wollte es mir einfach mal ansehen. Und es stellte sich heraus, dass es ein Delikatessen und Wein und Deko und Möbel und Garten und Kunstgeschäft war. So viel zum stöbern und Essen und trinken konnte man dort auch. Das war ein unerwartet interessanter Stop.

    Am Rande Kapstadts angekommen gab noch ein totales Must-Cuddling-Stop für mich:

    The Alpaca Loom – Coffee Shop & Weaving Studio

    Es gibt zwei Dinge nach denen ich verrückterweise verrückt bin: Sachen mit Ananasbildchen drauf und echte Alpakas. Letzteres erklärt sich von selbst, wenn man diese geduldigen, verfressenen lebenden Steifftierchen mal geknuddelt hat. Sie sind so unglaublich viel weicher als sie aussehen. (Ersteres: Ananas symbolisiert für mich das wunderschöne Urlaubsgefühl am Strand)

    Ok und ewig Geduld haben sie auch nicht, wenn sie keine Lust mehr haben fangen sie an zu spucken. Eigentlich hat ein Alpaka einen anderen anspucken wollen, der ihm zu sehr auf die Pelle gerückt war und ich stand gegen den Wind. Das ist genauso eklig wie es sich anhört. Ich liebe sie immer noch.

    Im Alpaca Loom Coffee kann man Futter im Eimer kaufen und die Tierchen füttern und streicheln. Man lernt dort den Unterschied zwischen all den Wollarten und wie die Alpaka Wolle verarbeitet wird. Der Kuchen in der Auslage sah extrem lecker aus, leider hatten wir nicht viel Zeit und mussten weiter ins Hotel.

    Fünf Tage Kapstadt um sich von den zurück gelegten 1700 Kilometern zu erholen.

    Achtung Spoiler: Ha ha!


    Comments

    Erzähl deine Story!

    WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner