Port Elizabeth – Colchester – Elephant Footprint Lodge – Addo Elephant Park
Am 18.04.2019 fuhren wir 3,5 Stunden weiter zu unserer letzten Station auf der Garden Route, bevor es wieder zurück Richtung Kapstadt auf der Route 62 durch die Klein Karoo Wüste ging. Unser Ziel war das Addo Elephant Park.
Eine kleine Stippvisite gab es in Port Elizabeth, aber so richtig warm wurden wir mit der Hafenstadt nicht. Als kleines Getaway erwies sich zum Glück die *Elephant Footprint Lodge nebenan in Colchester.





Wir entschlossen uns den gesamten Tag dort mit Gesellschaftsspielen zu verbringen. Die Lodge war sehr gemütlich und unser Zimmer so urig gebaut und eingerichtet wie man sich ein Hotel außerhalb der Savanne in Afrika vorstellt. Ein Highlight ist auch hier die Außendusche. Ein weiteres ist die Honesty Bar.

Eine Bar im Hauptgebäude an der man sich bis 21 Uhr selbst bedienen kann (es wird abgeschlossen, wenn der Manager Feierabend macht). Es wird darauf vertraut, dass die Gäste ehrlich aufschreiben was sie entnommen haben. Man fühlte sich einfach wie zuhause. Das Abendessen in Buffetform war richtig geniale Hausmannskost.
Am nächsten Tag ging es früh los zum
Addo Elephant Nationalpark.
Der Eingang liegt nur 5 Autofahrminuten vom Hotel entfernt. Weswegen die Elephant Footprint Lodge unschlagbar in dieser Gegend ist.
Eintritt Erwachsene 437 Rand (22,00 Euro)
Eintritt Kinder 219 Rand (11,03 Euro)
Stand 2025
Wir entschlossen uns selbst mit dem Auto durch den Park zu fahren und es war die beste Entscheidung. Wir hatten alle so viel Spaß daran die Tiere selbst zu entdecken, wir konnten stehen bleiben wann und wo immer wir wollten.
Es gab nur ein paar wichtige Regeln im Addo zu beachten:
Langsam fahren, oft am besten Schrittgeschwindigkeit um einige Tiere nicht zu verschrecken oder gar zu überfahren. Die Mistkäfer sind überall unterwegs und räumen den Park auf, es stehen überall Schilder, dass man auf sie achten soll. Während wir um sie herum fuhren oder warteten bis sie die Straße überquerten, war das leider vielen Besuchern egal.


Ganz unfreiwillig standen wir mal geschlagene fünf Minuten. Sehr gemeines Geflügel kreuzte unseren Weg und schnatterten direkt vor unserem Auto in der Gruppe rum. Da steht man erstmal und muss warten bis sie sich entschlossen weiter zu gehen.

Laut sein oder gar hupen ist tabu und aussteigen eine absolut verbotene Dummheit. Auch aus dem Fenster lehnen sollte man lassen. Und Müll rausschmeißen versteht sich von selbst – falls nicht: Auch verboten. Wie es überall auf der Welt (es sein sollte).
Ganz ganz wichtig für kleine Blasen: Kleinere Rastplätze, an denen man auch grillen kann (Restaurants sind da nicht dabei), sind gute 30 Kilometer voneinander entfernt. Hier werden die Menschen hinter hohen Zäunen gesteckt, damit sie gefahrlos und in Ruhe essen und auf Toilette gehen können. Toilettengänge sollte man also am besten gut einplanen. Ebenso sollte man auch vorher das Auto voll getankt haben.

Am großen Restaurant weit weg vom Eingang gibt es auch eine Tankstelle, damit man auch wieder zurück kommt.
Wir dachten eigentlich wir fahren zwei, drei Stunden durch den Park und erkunden dann die Gegend rund um Colchester und Port Elizabeth.
Wir waren kurze ereignisreiche 9 Stunden da. Ein paar Minuten nach Schließung fuhren wir durch den Ausgang.
Anfangs sahen wir alle möglichen Tiere, nur einfach keine Elefanten.












Diese entdeckten wir dann endlich an einem Wasserloch und es war wundervoll! Alle diese Tiere zu erleben war wie bereits bei der ersten Safari im Botlierskop Private Game Lodge so genial! Je weiter der Tag voran schritt desto mehr Elefanten entdeckten wir.








Die Erdmännchen zu erwischen war sehr schwer. Die waren schwer am Arbeiten und sofort weg, wenn man in Sichtweite kam.



Der aller beste Moment war, als plötzlich ein einsamer Elefantenbulle aus den Büschen trat und an unserem Auto vorbei ging. Ich fühlte mich wie Dr. Alan Grant als er in Jurassic Park 1 das erste Mal die Brachiosaurier erblickte.




Gegen Abend war dann auf den Straßen richtig viel los. Kein Addo Besucher wird jemals enttäuscht wieder weg fahren. Man sollte sich wirklich den ganzen Tag im Park aufhalten. Die Kinder waren von Anfang bis Ende voll dabei.













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