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    Meilen sammeln mit Miete und Nebenkosten

    Meilen sammeln mit Miete und Nebenkosten

    Spoiler: Meilens sammeln mit Miete und Nebenkosten ist nicht mehr lukrativ

    Es war schön so lange es anhielt.

    Die Zeiten in denen wir dank Revolut schnell unsere Meilen dank Miete und Nebenkosten sammeln konnten sind leider vorbei. Einerseits verständlich, dass die Banken und Sammelprogramme dem einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Es wurde einfach zu schnell zu viele Meilen generiert. Bevor die Verluste zu hoch wurden, wurde dem ein Riegel vor geschoben. Besser so, als wenn man die Programme ganz eingestellt hätte.

    Der Miles & More Überweisungsservice: Ein zweischneidiges Schwert

    Man hat immer noch die Möglichkeit mit monatlichen Fixkosten Meilen zu generieren.

    Miles & More bietet einen Überweisungsservice an, mit dem ihr SEPA-Überweisungen direkt von eurem Kreditkartenkonto tätigen könnt. Für jeden überwiesenen Euro gibt es eine Prämienmeile – allerdings bis maximal 20.000 Meilen pro Abrechnungszyklus. Das klingt zunächst attraktiv, doch es gibt einen Haken: Für jede Überweisung wird eine Gebühr von 2,5% des Überweisungsbetrags fällig. 

    Machen wir eine kleine Rechnung auf:

    Bei einer Mietzahlung von 1.000 Euro sammelt ihr zwar 1.000 Meilen, zahlt aber zusätzlich 25 Euro Gebühren.

    Das entspricht einem “Meilenpreis” von 2,5 Cent pro Meile.

    Angesichts dessen, dass der Wert einer Miles & More Meile je nach Einlösung zwischen 1 und 1,5 Cent liegt, zahlt ihr hier drauf. Kurz gesagt: Der Überweisungsservice ist eher ein teures Vergnügen.

    Versicherungsbeiträge mit Kreditkarte zahlen: Möglich, aber…

    Einige Versicherer ermöglichen die Zahlung der Beiträge per Kreditkarte. In solchen Fällen könnt ihr tatsächlich Meilen sammeln, ohne zusätzliche Gebühren zu zahlen. Allerdings ist dies nicht bei allen Versicherungen möglich, und oft werden nur bestimmte Kreditkarten akzeptiert. Hier lohnt es sich, direkt bei eurem Versicherer nachzufragen.

    Meilensammeln ja, aber mit Bedacht

    Die Möglichkeit alltägliche Ausgaben wie Miete und Versicherungen zum Meilensammeln zu nutzen, war richtig gut.

    Doch die neue Realität zeigt, dass die damit verbundenen Gebühren und Einschränkungen den Nutzen oft zunichtemachen. Der Miles & More Überweisungsservice ist aufgrund der hohen Gebühren kaum lohnenswert, und alternative Methoden wie Revolut sind durch Änderungen in den Bedingungen unattraktiv geworden.

    Nutzt einfach eure Kreditkarte für alltägliche Ausgaben, bei denen keine zusätzlichen Gebühren anfallen, um Meilen zu sammeln. Bezahlen im Supermarkt, Online-Shopping oder Tankstellen sind ideale Gelegenheiten, das Meilenkonto aufzubessern. Bei größeren Zahlungen wie Miete oder Versicherungen solltet ihr genau rechnen und abwägen, ob der Meilengewinn die zusätzlichen Kosten rechtfertigt.

    Bleibt dran und informiert euch regelmäßig über aktuelle Änderungen und neue Möglichkeiten – so bleibt ihr beim Meilensammeln immer einen Schritt voraus!

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